Am Anfang sollen KI-Agenten Burritos bestellen und kommen dabei noch ins Stolpern. Ein paar Schritte später hilft KI dabei, die nächste KI zu bauen. Ich erzähle dir den Anfang von AI 2027 so, dass du ihn ohne Technikwissen verstehst.
AI 2027 ist ein Zukunftsszenario von Daniel Kokotajlo, Scott Alexander, Thomas Larsen, Eli Lifland und Romeo Dean. Es ist am 3. April 2025 auf ai-2027.com erschienen und spielt Monat für Monat durch, was passieren könnte, wenn KI-Agenten immer besser werden und irgendwann bei ihrer eigenen Weiterentwicklung mithelfen. Das Original ist englisch, lang und ziemlich technisch.
In dieser Folge gehe ich mit dir durch den Anfang, von Mitte 2025 bis Februar 2027. Im Mittelpunkt steht eine Firma namens OpenBrain. Die gibt es nicht wirklich. Die Autoren haben den Namen erfunden, damit keine echte Firma herausgegriffen wird.
Ein Chatbot erklärt dir etwas. Ein Agent soll es für dich erledigen, zum Beispiel Essen bestellen oder die Budget-Tabelle durchrechnen. In dieser Phase klappt das erst halb. Die Agenten sind wie ein motivierter Praktikant am ersten Tag. Schnell und willig, aber an die Kasse lässt du ihn noch nicht allein.
OpenBrain baut die größten Rechenzentren, die es je gab. Daraus entsteht Agent-1, ein Modell, das vor allem bei der KI-Forschung helfen soll. Damit taucht eine Frage auf, die im Szenario immer wiederkommt: Macht die KI wirklich, was wir meinen, oder hat sie nur gelernt, gut auszusehen? Fachleute nennen das Alignment.
Agent-1 arbeitet bei OpenBrain jetzt intern mit und macht die Forschung schneller. Seine gelernten Gewichte, die Weights, werden damit zu einem Geheimrezept, das andere gern hätten. China merkt, dass es um Macht geht, wirtschaftlich wie militärisch, und bündelt seine KI-Forschung. Ende 2026 kommt eine günstigere Version auf den Markt, und KI übernimmt erste Aufgaben im Job, vor allem beim Programmieren.
Im Januar 2027 entsteht Agent-2, ein Modell, das nie aufhört zu lernen. Es trainiert ständig weiter, auch mit künstlich erzeugten Daten. Im Februar stiehlt China seine Weights. Ab hier geht es um Spionage.
Szenario ist Szenario. Am Ende der Folge schaue ich deshalb, was davon heute schon zu sehen ist.
Laut einem Bericht von Ground Truth vom 8. September 2026 haben Daniel Kokotajlo und Eli Lifland ihre eigenen Prognosen für 2025 bewertet. Ihr Ergebnis: Die echte Entwicklung läuft ungefähr mit 65 bis 75 Prozent des Tempos aus dem Szenario. Das haben die Autoren selbst bewertet. Eine Prüfung von außen gibt es dazu nicht.
Bei den Rechenzentren ist die Richtung echt. Data Center Knowledge berichtete am 30. Juni 2026 über Stargate, das KI-Infrastrukturprojekt von OpenAI, SoftBank, Oracle und MGX, mit Plänen für rund zehn Gigawatt. Ob AI 2027 recht behält, sagt das nicht. Es heißt nur, dass gerade enorm viel Geld in Rechenzentren fließt.
AI 2027 ist ein Zukunftsszenario, das Monat für Monat durchspielt, wie KI-Agenten bis 2027 so stark werden könnten, dass sie bei der Entwicklung der nächsten KI mithelfen. Es ist am 3. April 2025 auf ai-2027.com erschienen.
Daniel Kokotajlo, Scott Alexander, Thomas Larsen, Eli Lifland und Romeo Dean.
Die Autoren nennen es ihre beste Schätzung. Sicher ist davon nichts. Laut einem Bericht von Ground Truth vom September 2026 schätzen zwei der Autoren selbst, dass die echte Entwicklung im Jahr 2025 mit etwa 65 bis 75 Prozent des Tempos aus dem Szenario lief.
OpenBrain ist eine erfundene Firma im Szenario. Sie steht für das KI-Unternehmen, das im Wettlauf vorne liegt. Die Autoren haben den Namen bewusst erfunden, damit er keiner echten Firma zugeordnet wird.
Ein Chatbot beantwortet eine Frage. Ein KI-Agent soll eine Aufgabe über mehrere Schritte selbst erledigen, zum Beispiel etwas bestellen oder eine Tabelle auswerten.
Das Original ist auf Englisch erschienen. Im o.KI Podcast erkläre ich das Szenario auf Deutsch, aufgeteilt in mehrere Folgen.
Ob für dich allein oder für dein Unternehmen: Ich zeige dir, wie du einen Podcast wie diesen mit KI aufsetzt, vom Skript bis zur geklonten Stimme. Oder ich setze ihn komplett für dich um.
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