Für die Ausgabe 02/2026 des Fashion Guide Magazins entstanden das Cover und zwölf Seiten, in Zusammenarbeit mit dem Magazin. Ein KI-Fotoshooting. Kein Studio, kein Shootingtag. Die beiden Models auf dem Titel gibt es nicht.
Agnes Jacobi näht Einzelstücke. Jedes Teil ihrer Kollektion Memory of Matter gibt es genau einmal, aus geretteten Stoffen.
Für die Titelstrecke ihrer eigenen Ausgabe brauchte sie eine Kampagne. Sie hatte die Kleider. Und Fotos davon.
Mehr braucht ein KI-Fotoshooting nicht. Aus Fotos der echten Kleidung entstehen fertige Kampagnenbilder auf einem Model.
Unser Cover für diese Ausgabe ist reine Künstliche Intelligenz. Eine Illusion. Und doch ist es pure Realität. Agnes Jacobi im Editorial der AI Issue
Links das echte Kleidungsstück von Agnes. Rechts, wie es im Heft steht.

Olivbrokat-Blazer.

Aylin mit Teetasse. Gedruckt, Seite 08.

Roter Damastmantel mit gesticktem Medaillon.

Aylin mit dem Glashund. Gedruckt, Seite 10.

Nude-Tüllkleid mit aufgestickten Perlen.

Naima neben dem Glaspferd. Gedruckt, Seite 14.

Rosa Brokat-Set aus Jacke und Shorts.

Naima am Vogelkäfig. Gedruckt, Seite 16.
Am Anfang stand ein Gespräch mit Agnes. Für wen näht sie das? Wie tritt diese Frau auf, wo hält sie sich auf?
Daraus wurden Aylin und Naima. Die KI hat die beiden sichtbar gemacht. Ausgedacht hat sie sich niemanden.
Das geht auch mit einem echten Gesicht. Ob das Model erfunden ist oder eine reale Person, ändert am Ergebnis nichts.
Zwölf Seiten im gedruckten Heft, dazu das Cover. Alle Bilder sind KI-generiert.
Ein einzelnes schönes KI-Bild ist heute einfach. Deutlich schwieriger ist es, dass das Model wiedererkennbar bleibt und meine reale Kleidung originalgetreu dargestellt wird. Agnes Jacobi, Herausgeberin Fashion Guide Magazin, im Interview der AI Issue
Ein KI-Fotoshooting erzeugt fertige Kampagnenbilder aus Fotos, die es schon gibt — etwa Aufnahmen der echten Kleidung. Es braucht kein Studio, keine Location und keinen Shootingtag. Für diese Strecke entstanden so ein Cover und zwölf Heftseiten.
Das ist der schwierigste Teil und der Grund, warum auf dieser Seite Vorher-Nachher-Paare stehen. Beim Olivbrokat-Blazer läuft das Rankenmuster an derselben Stelle über die Schulter, beim Tüllkleid sitzen die Perlen im gleichen Raster.
Nein. Beide sind erfundene Personen, eigens für diese Kollektion entwickelt. Sie wurden aus Gesprächen mit der Designerin heraus gestaltet, bevor das erste Bild entstand.
Seit dem 2. August 2026 verlangt der AI Act eine Kennzeichnung, wenn reale Personen KI-generiert dargestellt werden. Bei erfundenen Personen ist sie nicht vorgeschrieben. Das Fashion Guide Magazin schreibt trotzdem „KI-EDITING“ unter jedes Bild.
Bis ein Motiv sitzt, braucht es im Schnitt vier Varianten. Das Aussortieren nimmt ungefähr so viel Zeit in Anspruch wie das Erzeugen selbst.
Ja, darauf ist der Workshop der o.KI Agency ausgelegt. Das Team übt den Ablauf an einem echten Projekt aus dem eigenen Haus statt an Beispielen aus dem Internet.
Im Workshop zeigen wir deinem Team, wie es solche Bilder selbst macht — an einem echten Projekt aus eurem Alltag. Meldet euch einfach.
Erstgespräch buchenÜber die Designerin und Herausgeberin Agnes Jacobi könnt ihr hier mehr erfahren. Das Fashion Guide Magazin stellt seine Ausgaben selbst vor, dort ist die AI Issue auch zu kaufen.